• Fr. Apr 19th, 2024

Dax lässt 14.000-Punkte-Marke hinter sich

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Fredrik von Erichsen/dpa)

Mit Rückenwind von den US-Börsen hat der Dax am Montag die Marke von 14.000 Punkten zurückerobert. In der ersten Handelsstunde stieg der deutsche Leitindex um 0,87 Prozent auf 14.041,65 Punkte.

Damit machte er nicht nur den Rückschlag vom vergangenen Freitag mehr als wett – er nahm auch wieder Kurs auf sein Rekordhoch von 14.197 Punkten vom Mittwoch.

Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen gewann am Montagvormittag 0,64 Prozent auf 30.914,02 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,73 Prozent auf 3696,48 Zähler vor.

Nach dem überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht war den wichtigsten US-Indizes am Freitag eine deutliche Erholung geglückt. Zudem nahm das billionenschwere Konjunktur-Hilfspaket von Präsident Joe Biden am Wochenende eine entscheidende Hürde, da ihm auch der Senat als zweite Parlamentskammer zustimmte.

Zu den Favoriten der Anleger am deutschen Aktienmarkt zählten Aktien von Banken: Deutsche Bank verteuerten sich an der Dax-Spitze um fast drei Prozent auf 10,882 Euro und erreichten zeitweise den höchsten Stand seit August 2018. Im MDax ging es für Commerzbank um knapp dreieinhalb Prozent nach oben.

Airbus-Titel verzeichneten einen Kursanstieg von 1,8 Prozent. Bei dem Flugzeugbauer nahm die Auslieferung neuer Maschinen nach einem schwachen Jahresstart im Februar etwas an Fahrt auf.

Eine neue Verkaufsempfehlung der Citigroup ließ indes die Anteilsscheine des Spezialchemiekonzerns Covestro um fast ein Prozent sinken. Damit zählte der Kunststoffkonzern zu den größten Verlierern im Dax.

Aktien des SDax-Rückkehrers Leoni profitierten mit einem Kursgewinn von 2,4 Prozent von Plänen des neuen Aktionärs Stefan Pierer. Händler verwiesen auf einen Bericht der «Automobilwoche» vom Sonntag. Dort heißt es, Pierer wolle bei dem Autozulieferer eine aktivere Rolle spielen und den Konzernumbau vorantreiben. Dabei schließe er eine Erhöhung seiner Beteiligung nicht aus, die er bereits im Februar von fünf auf zehn Prozent verdoppelt hatte.